Deutsche Apartheid

https://kenfm.de/wir-muessen-draussen-bleiben-von-roland-rottenfusser/

So erzählt ein Artikel auf „Jüdische Geschichte online“:

„Am 28.11.1938 wurde eine reichsweite Polizeiverordnung veröffentlicht (Reichsgesetzblatt I. S. 1676), die es nunmehr Juden verbot, ‚bestimmte Bezirke (…) (zu) betreten oder sich zu bestimmten Zeiten in der Öffentlichkeit (…) (zu) zeigen‘. In der Auslegung des Berliner Polizeipräsidenten vom 3.12.1938 erstreckte sich dieses Verbot zudem auf Theater, Kinos und Museen.“

Juden nach 1933 war es verboten, ins Theater zu gehen. Ungeimpften könnte es im jetzigen Deutschland sehr bald verboten sein, ins Theater zu gehen. Ist das wirklich etwas völlig anderes?

Und selbst, wenn für Ungeimpfte nichts Schlimmeres nachkommt, ist es nicht in höchstem Maße beschämend, dass über dergleichen in Deutschland heute überhaupt geredet wird?

Es muss nicht immer das „Dritte Reich“ sein, an das man erinnert. In Saudi-Arabien war lange das Fahrradfahren für Frauen verboten. Im Gegensatz zum mittlerweile halbverschleierten Deutschland scheint dort jedoch eine Entwicklung hin zu mehr Freiheit stattgefunden zu haben. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Einer bestimmten Bevölkerungsgruppe die Teilhabe an elementaren Lebensaktivitäten zu verbieten, die einer anderen erlaubt sind, ist schäbig und diskriminierend. Schon der Gedanke daran sollte das Aus für jeden Politiker sein, der dergleichen vorschlägt.